Über uns

Die am 18. September 1999 in Erlangen gegründete Schutzgemeinschaft für Bankkunden e.V. vertritt die Interessen der Verbraucher gegenüber Banken und Finanzdienstleistern. Kern unseres Schaffens ist der Schutz der Verbraucher vor unredlichen Banken und Finanzdienstleistern.

Unsere beratende Aufgabe erfüllen wir durch die Verbreitung von Schriften, durch Vorträge und Versammlungen und durch die Einrichtungen von Beratungsstellen. Wir schützen vor Übervorteilung und warnen vor irreführenden Angaben in der Werbung.

Am 18. August 2004 wurde die Schutzgemeinschaft für Bankkunden durch das Bundesverwaltungsamt in die „Liste qualifizierter Einrichtungen gemäß §4 des Unterlassungsklagengesetzes“ aufgenommen. Von der hierdurch entstandenen Möglichkeit, gegen rechtswidrige Geschäftspraktiken von Banken gerichtlich vorzugehen, machen wir seitdem regelmäßig Gebrauch.

Beispiele hierfür sind die folgenden von uns erfolgreich geführten Gerichtsverfahren:

Gerichtsverfahren

  • Bundesgerichtshof (Urteile vom 21. April 2009 – XI ZR 55/08 und XI ZR 78/08) zu der bis dahin von allen deutschen Sparkassen in deren AGB verwendeten Zinsanpassungsklausel.
  • Bundesgerichtshof (Urteile vom 8. Mai 2012 - XI ZR 61/11 und XI ZR 437/11) zu der bis dahin von nahezu allen deutschen Banken in deren AGB verwendeten Auslagenersatzklausel.
  • Bundesgerichtshof (Urteil vom 13. November 2012 - XI ZR 500/11) zu den bis dahin von zahlreichen deutschen Banken berechneten erhöhten Entgelten für die Führung von Pfändungsschutzkonten.
  • Bundesgerichtshof (Urteil vom 13. Mai 2014 - XI ZR 405/12) zu den bis dahin von nahezu allen deutschen Banken rechtswidrig verlangten Darlehensbearbeitungsgebühren.
  • Bundesgerichtshof (Urteil vom 27. Januar 2015 - XI ZR 174/13) zu bis dahin von zahlreichen Banken rechtswidrig verlangten Buchungspostenentgelten.
  • Bundesgerichtshof (Urteil vom 12. September 2017 - XI ZR 590/15) zu insgesamt acht verschiedenen, durch Banken und Sparkassen bis dahin rechtswidrig verwendeten, Entgeltklauseln. Unter anderem befasst sich dieses Urteil mit erhöhten Entgelten für die Benachrichtigung über abgelehnte Zahlungsaufträge (z.B. bei nicht eingelösten Lastschriften).
  • Bundesgerichtshof (Urteil vom 20.03.2018 – XI ZR 309/16) zu der bis dahin von allen deutschen Banken und Sparkassen in deren AGB verwendeten Aufrechnungsklausel.
  • Bundesgerichtshof (Urteil vom 08. Mai 2018 - XI ZR 790/16) zu den bis dahin von diversen Banken rechtswidrig verlangten Zinscap-Entgelten.

Wir leisten umfangreiche Aufklärungsarbeit für Verbraucherinnen und Verbraucher und verfolgen verbraucherschutzwidrige Praktiken von Banken und Finanzdienstleistern unter anderem gerichtlich mit dem Ziel, diese entsprechend den Vorgaben der einschlägigen Europäischen Richtlinien abzustellen.