SFB – Wochenbericht Nr. 03/2020

Presseschau

„Die Zukunft trägt viele Namen. Für die Schwachen 
ist sie das Unerreichbare. Für die Ängstlichen ist sie das 
 Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die Gelegenheit.“

[Victor Hugo]

Sehr geehrte Damen und Herren,

über die mehr oder weniger klugen Prophezeiungen zum begonnenen Jahr sprachen wir schon, man könnte meinen, es sei langsam genug. Weit gefehlt. Die Journalisten verstehen es immer wieder, „noch einen draufzusetzen“. So gab es zum Freitag, den 24.01.2020 in der Tagesschau einen Beitrag unter dem Titel: „Mulmige Blicke aufs Jahr der Ratte“

Der multikulturelle Bildungsbürger weiß natürlich sofort, dass es sich hierbei (nach unserem Kalender) laut chinesischer Astrologie am 25. Januar 2020 um den Beginn eines neuen Jahres handelt, dass heuer durch die Ratte (im vergangenen Jahr war es das Erdschwein und als Nächstes käme, am 12. Februar 2021, der Büffel dran) symbolisiert wird.  Die Ratte gilt innerhalb der chinesischen Tierkreiszeichen als besonders positiv.

Die Prognose der Tagesschau fällt allerdings eher negativ aus, weil das letzte Ratten-Jahr 2008 war. Sie erinnern sich: Ausfälle der Subprime-Kredite sowie die Lehman-Pleite gaben 2008 die Prägung eines Krisenjahres. 

Etwas „umhergoogeln“ belehrt uns allerdings schnell, dass unserer Wirtschaft sowie auch jedem einzelnen Menschen im Jahr 2020 nur positive Ereignisse begegnen werden. Wir wählen für uns beim Blick in die Zukunft also besser den Titel: „Optimistische Blicke aufs Jahr der Ratte“. 

Bekräftigt wird diese Entscheidung durch eine weitere Meldung des heutigen Tages: „EZB-Beobachter heben Wachstumsprognose für Euro-Zone 2020 leicht an“. Eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuter, Na sieh mal einer an.

Bevor wir unseren Kopf jedoch weiter mit Bildern von globalen Tierkreiszeichen belasten, gäbe es noch eine bessere Alternative, die lautet: „Die beste Art, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie selbst zu gestalten“

Ein wunderschönes Wochenende wünsche ich Ihnen! Bleiben Sie gesund“ O.K.