SFB – Wochenbericht Nr. 09/2020

Presseschau

„Kein Ding ist gut oder schlecht, 
erst das Denken macht es dazu.

[W. Shakespeare]

Sehr geehrte Damen und Herren,

für unsere Presseschau am 05.03.20 fanden wir zwei Beiträge zu einem Thema, die wir mit den Titeln „Bayerns Sparkassen“, bzw. „Bayerns Sparkassen II“ bezeichneten. Sie kennen die Geschichte der beiden Trinker, in der der Pessimist meint, die Flasche sei schon halb leer. Wogegen der Optimist behauptet, dass die Flasche ja noch halb voll sei.

Der „Donaukurier“ berichtet pessimistisch. Das beginnt bereits mit dem Titel: „Tiefzinsen quälen die Sparkassen“.  Dagegen titelt die „Mainpost“: „Ein Unterfranke soll künftig Bayerns Sparkassen führen“. Die Probleme liegen immer im Auge des Betrachters.

Während der „Donaukurier“ bedauernd behauptet, dass die Sparkassen immer weniger profitabel arbeiten können, unterschlägt er jegliche Aussage zum Profit (Profit = der eigentliche Gewinn nach Abzug aller Ausgaben) der Sparkassen. Die „Mainpost“ berichtet dagegen lakonisch: „Unter dem Strich blieb allerdings ein Jahresüberschuss nach Steuern von 441 Millionen Euro. Mehr, als die 332 Millionen Euro Gewinn in 2018.“

Sieh mal einer an. Der Profit ist von 332 Millionen Euro (2018) auf 441 Millionen Euro (2019) gestiegen. Nach Auffassung des „Donaukuriers“ ist eine Steigerung der Rendite von neun Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr „weniger profitabel“. 

Und was lernen wir daraus? Bleiben Sie wachsam und kritisch. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende! O.K.